04.02.2008

Reiseberichte

Hinter mir liegt eine erfolgreiche Reise, die fast 6 Wochen gedauert hat und von der ich im Folgenden berichten möchte. Selbstverständlich hat nicht alles so funktioniert, wie ich es geplant hatte, aber schlussendlich kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich viele unvergessliche Erfahrungen gemacht und eine Menge neuer Leute kennengelernt habe. Meine Reise begann in der Hauptstadt des Landes. Nachdem in Albury das Thermometer 2 Monate lang nicht unter 30 Grad gefallen war, genoss ich in Canberra etwas Kälte und zum ersten Mal richtigen Regen in Australien. Vor dem Haus warteten Craig und seine Familie auf mich, die mich sehr freundlich empfingen. Übrigens hatte mir die Unterkunft in Canberra Craigs Bruder Wayne organisiert, der ebenfalls an meiner Schule arbeitet. Dass dies ein Tag vor meiner Ankunft geschah, war aufgrund der Spontanität von Craig und seiner Familie kein Problem. Den ersten Tag verbrachte ich mit „Sightseeing“, heißt ich habe meinen Reiseführer aufgeschlagen und mir alles angeschaut, was interessant klang. Museen, Parlamentshäuser, etc.. Canberra als eine Großstadt, hat mich in sofern beindruckt, dass sie trotz ihrer Größe eine Menge toller Parks, Seen und Landschaften bot und keine unübersichtliche Metropole, wie andere Großstädte darstellte. Am zweiten Tag schüttete es dann richtig und ich verbrachte einen ganzen Tag mit der Tochter auf der Couch vor der Glotze. Abends gab es dann noch ein geniales BBQ von Craig und es folgte der dritte Film an dem Tag, Saw IV, bei dem die 10-jährige Elisha selbstverständlich mit schauen durfte. Sonntag war Familientag und es ging zum Shoppen und später auf den Telstra Tower, der eine schöne Aussicht auf die Stadt gewährte. Der Tag darauf begann früh um Halb 6, denn ich musste meinen Bus in die Blue Mountains kriegen. In Katoomba erwarteten mich geniale Landschaften, unberührte Natur und jede Menge sportliche Aktivitäten. So entschied ich mich einen ganztägigen Ausflug zu buchen, bei dem ich das alles kombinieren konnte und ich traf die perfekte Wahl: „Canyoning“. Die Fahrt zu Beginn führte direkt an tiefen Schluchten entlang und bot unglaubliche Aussichten auf die endlosen Schluchten und den Regenwald. Schließlich hielt der Kleinbus vor einem Canyon, wo wir alle ausstiegen und man uns erklärte was zu tun war. Dann ging der Spaß endlich los. Abseilen in die Schlucht und zwar 100 Meter über dem Regenwald. Anfangs kostet es Überwindung, hinunter zu steigen und sich hängen zu lassen, aber schließlich war ich doch fasziniert von der Sicht auf die Berge. Mittags ging es schließlich zur nächsten Aktivität. Wir fuhren an einen 30 Meter hohen Wasserfall und sollten uns dort abseilen. Das herunterstürzende Wasser versperrte aber die Sicht sowohl nach oben, als auch nach unten und das machte die Sache enorm schwierig. Denn somit musste man beim Absteigen den nächsten Schritt blind setzen und das auf extrem rutschigen Gestein. Unten angekommen schauten alle etwas stolz nach oben und strahlten, denn wir hatten einen genialen Tag erlebt. Aufgrund des schlechten Wetters, verbachte ich den nächsten Tag im Hostel. Glücklicherweise war die Unterkunft sehr komfortabel eingerichtet und es gab genug zu tun. Am folgenden Tag wurden wir früh morgens um ca. 8 Uhr vom Feueralarm geweckt. Das erste was mir auffiel, war der extreme Geruch nach Verbranntem und natürlich der Rauch, der die Sicht leicht behinderte. Also bin ich mit den Leuten aus meinem Zimmer raus auf die Straße gelaufen, wo die Feuerwehr auf uns wartete. Nach wenigen Minuten durften aber alle wieder rein und weiterschlafen. Ein Feuerwehrmann meinte nur, ein defekter Toaster wäre die Ursache gewesen. Lustig ist, das ich ein Tag zuvor den besagten Toaster benutzt hatte und mir fast das Gleiche wiederfahren wäre. Ich hatte aber den Rauch früh genug erkannt. Meine zwei letzten Tage in den Blue Mountains verbrachte ich in verschiedenen Teilen des National Parks, der sehenswerte Felsformationen und Ausblicke bot. Einziger störender Faktor, der mich übrigens auf den meisten Teilen meiner Reise begleitet hat, war der Massentourismus, welcher in allen Bereichen ersichtlich war. Die bekannteste Touristenattraktion, eine Felsformation, namens "The Three Sisters", welche nur drei hässliche Felsbrocken darstellt, war vollkommen von Menschen überlaufen. Schade eigentlich, wie man Natur jedes Mal vergewaltigt, wenn Infrastruktur geschaffen wird, damit auch der letzte Fettsack die Aussicht genießen kann, weil er ohne Bus und komfortable Stufen, diesen Aussichtspunkt nie erreichen würde. Sehr enttäuschend für den, der die Herausforderung sucht.

Es gab dennoch Grund sich zu freuen, denn dann kam Sydney. Sydney war einfach ein Muss, weil diese Wahnsinnsstadt Charakter, Image und Sehenswürdigkeiten bietet, wie wohl kaum eine andere auf dieser Welt. Und mit entsprechenden Erwartungen und Vorstellungen kam ich auch am Hauptbahnhof an. Mit der S-Bahn gelang ich an mein Hostel, welches im Stadtviertel Kings Cross und damit ziemlich zentral gelegen war. Diese Unterkunft war ein Thema für sich, denn der Alkohol- und Drogenkonsum begannen hier schon morgens um 7 Uhr und wurden erst vom deutschen Hausmeister beendet, der jeden abend um 11 den Außenbereich schloss. Am zweiten Tag habe ich mich einer Schwedin, einem Engländer und einem Italiener angeschlossen, die einen Ausflug an den Strand geplant hatten. Es war wirklich lustig, denn wir führten interessante Gespräche und gingen am abend noch zusammen weg. Dann lernte ich Tony kennen, einen Chilenen aus meinem Hostel, der zwar auch pausenlos Joints rauchte, dafür aber lustig drauf war. Er hatte Chile verlassen und nicht mehr vor wieder zurückzukehren. Enttäuscht von seinem früherem Leben, wie er berichtete, suchte er einen Neuanfang in Australien. Wir gingen etwas Fussballspielen, an verschiedene Strände und abends manchmal in eine Bar, wo wir was aßen und tranken. Einmal trafen wir Freunde von ihm, die ans Hostel kamen und wo wir in einer Gasse etwas tranken und redeten. Zwei Italiener, eine Französin, Tony als Chilene und ich als in Deutschland lebender Halbargentinier begannen an diesem abend eine Diskussion über Fussball. Es war einfach unglaublich lustig, denn die Konversation fand auf vier verschiedenen Sprachen statt:"Materazzi es un hijo de puta", "Whatte? Zidane shit, Italy won", "What shit?, best of all, merde!!!!", "Campione del mondo 2008 yuhu!!" Es war wirklich sehr unterhaltsam und wir hatten viel Spaß. In den folgenden Tagen habe ich dann das Opera House, die Habour Bridge, den Hafen und The Rocks (ein historisches Stadtviertel) besichtigt. Manchmal bin ich in die Stadt gelaufen, wobei Tony oft mitkam. Weihnachten habe ich auf einer Hafenrundfahrt gefeiert, bei der aber nicht die geringste Weihnachtsstimmung aufkam. Der Hafen von Sydney war dennoch sehr schön und die Sicht vom Boot aus auf die Stadt war einmalig.
Am Donnerstag, den 27.12. traf ich mich mit Jonas und Benedikt, zwei Zivildienstleistende aus Perth und Tasmanien, am Flughafen, denn Jonas war aus Perth hergeflogen. Wir hatten geplant hier in Sydney einige Tage zusammen zu verbringen und Silvester zu feiern. Um teuere Hostels zu vermeiden, beschlossen wir auf einem Campingplatz unterzukommen, der etwas außerhalb der Stadt lag, uns aber dafür nur 24 Dollar die Nacht kostete. Überraschend trafen am selbigen Tag noch Max, Daniel, Kevin und Dominik ein, die sich uns anschlossen und sich auf dem Campingplatz einnisteten. Alle berichteten von ihren Dienststellen und vom extrem harten Zivildienstalltag, den wir auf Klassenfahrten beim Surfen oder im Sportunterricht beim Cricketspielen verbringen. Das Wetter in Sydney war über zwei Wochen sonnig, sodass es morgens gegen 8 schon so warm war, dass man im Zelt nicht mehr schlafen konnte. Einen Tag später, am Freitag machte ich mich mit Jonas auf den Weg zum bekannten Bondi Beach, um der Hitze etwas zu entkommen. Nachdem wir uns etwas relaxt hatten, trafen wir am Beachsoccerplatz auf ein paar Kanadier, die uns zu einem Match herausforderten. Spielerisch, aber auch anzahlmäßig unterlegen mussten wir nach genialen Ballwechsel des Gegners chancenlos die Niederlage hinnehmen. Der Tag wurde mit einem Bierchen in einem Pub in Kings Cross beendet, wo wir uns mit Marc, einem anderen Zivi und zwei Freundinnen, verabredet hatten. Für den folgenden Tag war ein Ausflug in den Zoo geplant, wo wir einige Freunde von Bene trafen. Beeindruckt haben mich persönlich hauptsächlich die Spinnen und Schlangen, von denen die meisten in Australien beheimatet sind. Der Rest konnte dem hohen Eintrittpreis nicht gerecht werden. Einen Tag später ging es wieder an Strand, bevor es abends noch bei Marc eine Session im Pool und ein BBQ gab. Auch dieser Tag war sehr unterhaltsam, doch dann kam der 31.12.2007...Um uns eine gute Sicht auch das Feuerwerk zu ergattern, machten wir uns früh auf den Weg und fanden mit viel Glück und fremder Hilfe einen Platz, der vielversprechend aussah. Das lange Suchen wurde aber schließlich mit einem unvergesslichen Feuerwerk über Sydney belohnt, bei dem der ganze Himmel leuchtete und brannte. "Happy New Year mate!" An Neujahr traf ich mich mit Benni, Andy und Thorben in der Innenstadt um etwas trinken zu gehen. Hinterher liefen wir noch ans Opera House, um dort den ersten Sonnenaufgang des Jahres 2008 mitzuerleben. Am zweiten Tag des neuen Jahres machte ich mich schließlich mit Max, Daniel, Kevin und Dominik auf den Weg Richtung Norden, der Küste entlang. Geplant war, bis zum 12.01 in Brisbane zu sein, da Kevin auf ein Konzert wollte und ich meinen Flug nach Neuseeland kriegen musste. Am ersten Tag fuhren wir ca. 2 Stunden und gelangen nach Newcastle, wo wir in der Nähe vom Strand übernachteten. Viel zu sehen gab es hier aber nicht und so fuhren wir am nächsten Morgen gleich weiter nach Port Macquarie. Hier haben wir schließlich die Innenstadt besichtigt und uns abends etwas zum Essen gegönnt. Das schlechte Wetter ließ uns jedoch nicht viel Möglichkeiten offen etwas zu unternehmen und so entschieden wir uns einfach weiterzufahren und zu hoffen. Unterwegs fanden wir eine Raststätte, die kostenlosen Kaffee, Tee, verschiedene Säft und Kekse anbot. Also beschlossen wir, dieses Angebot wahrzunehmen, welches wir über mehrere Stunden beim Kaffeetrinken und Reden nutzten. Wir kamen abends schließlich in Coffs Harbour an und eine Besserung des Wetters war hier nicht in Sicht. Gelangweilt und müde von der Fahrt entschieden wir uns etwas trinken zu gehen, um die Stimmung wieder anzuheben. Dann, am Tag darauf, kam Byron Bay, wo wir uns auf einem Campingplatz niederließen und das Wetter endlich wieder gut war. 3 Tage verbrachten wir in Byron Bay, am Strand beim Baden oder Surfen und abends meistens in einer der vielen guten Kneippen. Am 06.01 feierten wir Kevins Geburtstag am Strand und lernten hinterher ein paar Leute am Campingplatz kennen, die aus Brisbane kamen. Nach dem lustigen Abend, beschlossen wir, uns in Brisbane nochmal zu treffen und ein Barbecue zu haben. Nach Byron Bay ging es dann weiter über Tweed Heads nach Surfers Paradise, wo wir ebenfalls einige Tage blieben. Da das Wetter am Tag der Ankunft sehr schlecht war, konnten wir aber nicht campen und mussten uns daher eine Unterkunft suchen, was uns einen halben Tag kostete. Erschöpft fanden wir in einem Caravan Park zwei freie Zimmer. Die Besitzerin, die ihre besondere Gastfreundlichkeit gegenüber Deutschen äußerte, machte uns einen guten Preis und daher willigten wir alle sofort ein. Der Regen begleitete uns leider weiterhin in den nächsten Tagen und deswegen waren wir in unseren Möglichkeiten, etwas zu unternehmen, sehr eingeschränkt. Dennoch ließen wir uns die Laune nicht verderben und genossen am Abend schließlich ein kühles VB beim Billiardspielen. Für die nächste Nacht hatten wir keine Unterkunft und es regnete in Strömen. Doch ein Park in der Stadt bot uns glücklicherweise einen Schlafplatz; Kevin und ich schliefen auf der Parkbank, Max im Auto und Christina und Daniel unter einem Vordach. Am 10.01. machten wir uns schließlich auf den Weg nach Brisbane. Wir fanden einen sehr güngstigen Campinplatz östlich von Brisbane, der aber dafür weit weg von der Innenstadt lag. Dennoch verabredeten wir uns mit den Leuten, die wir in Byron Bay kennengelernt hatten auf ein BBQ. Aufgrund unerwartenen Besuchs aus Deutschland von meinem Tenniskollegen Benjamin Frese, musste ich mich kurz von der Party verabschieden. Verzweifelt nach Arbeit und Unterkunft suchend, waren er und ein paar Freunde am Bahnhof in Brisbane gelandet. Max und ich waren selbstverständlich hilfsbereit und fuhren sie an den Campingplatz. Am 13.01 wurde schließlich ein großer Traum Wirklichkeit: Ich flog nach Neuseeland ...Neuseeland war anders. Anders in dem Sinne, dass ich über die zwei Wochen auf der Insel, so selbstständig und auf mich allein gestellt war, wir noch nie zuvor in meinem Leben. Die Herausforderung suchend, entschied ich mich kurzfristig meine gesamte Reise zu trampen, wobei die Tatsache, dass ich dabei fast 1000 Dollar sparen würde, bei der Entscheidung eine wesentliche Rolle mitspielte. So habe ich also 2500 km in genau 13 Tagen zurückgelegt, 13 Tage, die ich so genossen habe, dass ich mit Sicherheit irgendwann nach Neuseeland zurückkehren werde.

Es ging los in Christchurch, an der Ostküste der Südinsel. An der Touristeninfo habe ich mir eine Karte besorgt und mich schließlich kurzfristig für eine Route entschieden, die für mich sehr interessant klang. Und da ich keinen Tag verschwenden wollte, machte ich mich am Montag, den 14.01. auf den Weg Richtung Süden. Es war anfangs hart eine geeignete Tramperstelle zu finden, aber diese gefunden, musste ich nicht lange warten, bevor ein Autofahrer anhielt und mich einige Kilometer mitnahm. Es kostete mich dennoch einen ganzen Tag, um genau zu sein 15 Stunden, bis ich total fertig und erschöpft in Wanaka, einem kleinen Touristendorf nördlich von Queenstown ankam. Ich verbrachte die Nacht in einem sehr schönen Hostel, doch es ging am nächsten Morgen schon wieder früh weiter. Nach 2 Stunden Fahrt kam ich in Queenstown an, wo ich zwei Tage verbrachte. Hier unternahm ich eine kleine Wandertour auf einen Berg, von dem man aus geniale Aussichten auf die Stadt und den See hatte. Oben auf dem Gipfel lernte ich einen in Deutschland lebenden Australier kennen, der hier Urlaub machte. Mitch war sehr cool drauf und so entschieden wir uns zusammen runterzulaufen. Den Abend verbrachten wir mit ein paar Flaschen neuseeländischem Bier, beim Lachen und mit sehr, sehr viel Spaß. Leider musste ich am nächsten Tag schon wieder weiter, denn ich wollte Te Anau erreichen und von dort aus zum Milford Sound gelangen. Zwei Tage verblieb ich in Te Anau, wobei ich den zweiten mit einem Ausflug in Milford Sound verbrachte. Hier unternahm ich eine Bootsfahrt durch den Fiörd, wo ich zufällig Nico, ein Zivi von der gleichen Organisation, traf. Der Ausflug war spektakulär und meine Kamera kam voll zum Einsatz. Hinterher trampte ich zurück nach Te Anau und ging früh ins Bett, denn mir stand ein langer Tag bevor. Ich wollte Franz Josef erreichen, welches 500 km entfernt an der Westküste lag. Um 20 Uhr war ich noch 3 Stunden von meinem Ziel entfernt, auf einer Straße mitten im Nirgendwo, wo alle 15 Minten ein Auto vorbeifuhr und ich hatte mich schon damit abgefunden, die Nacht an der Straße verbringen zu müssen. Doch ich hatte Glück und ein sehr freundliches amerikanische Pärchen nahm mich bis Franz Josef mit, wo wir abends gegen 23 Uhr ankamen. Sie fuhren mich an ein Hostel, aber da die Rezeption schon geschlossen hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als im Fernsehraum zu schlafen, der nicht abgeschlossen war. Ich verbrachte also die Nacht umsonst in einem wunderschönen Hostel direkt am Fuß des Gletschers, dem Franz Josef Glacier. Um den Gletscher hautnah zu erleben, gönnte ich mir am nächsten Tag einen Helikopterflug hoch auf den Berg. Es war für mich der erste Flug in einem Hubschrauber und daher hatte ich an diesem Tag besonders viel Spaß. Am nächsten Morgen verließ ich Franz Josef und machte mich auf nach Nelson an der Nordküste. Nach 8 Stunden Fahrt und geschätzten 4 Stunden Laufen (zu den Tramperstellen), kam ich in Motueka, einer kleinen Stadt nordwestlich von Nelson, an. Im Abel Tasman Nationalpark, wo Teile der Verfilmung Herr der Ringe gedreht wurden, unternahm ich eine ganztägige Katamaranfahrt, welche an türkisenen Gewässern und an traumhaften Stränden vorbeiführte. Abends, nach dem Essen machte ich es mir auf der Couch, beim Fernsehschauen, gemütlich und plante noch meinen letzten Tag. Denn am 24.01 musste ich zurück nach Christchurch, weil mein Flugzeug einen Tag später nach Melbourne flog. Einen Zwischenstop auf der Fahrt von Nelson nach Christchurch machte ich in Kaikoura beim "Whalewatching". Vom Boot erblickten wir einen ca. 20 Meter großen Buckelwal, welchen ich auf meiner Kamera festhalten konnte. Ich kam spät abends in Christchurch an und verließ Neuseeland am nächsten Morgen. Meine Reise beendete ich in Melbourne, wo ich nochmal richtig Essen ging und in einem Hostel für eine Nacht unterkam. Am Samstag, den 26.01.2008 kam ich wieder in Albury an und meine Reise war zu Ende. Seit einer Woche bin ich wieder an der Schule und arbeite. Ich habe die Gastfamilie gewechselt und bin jetzt in einer neuen Umgebung, in der ich mich viel wohler fühle als in Thurgoona. Ich bin dankbar, dass ich jetzt zurückblicken und sagen kann, ich hatte einen unvergesslichen Urlaub und habe das alles alleine hingekriegt. Von meinem 12 monatigem Auslandsaufenthalt verbleiben leider nur noch 7. Über meine gesamte Reise habe ich nichts so vermisst, wie meine Familie und natürlich meine Liebe, die mich zum Glück schon im Juni besuchen kommt.

Die Planungen für meine nächsten Ferien anfang April laufen schon bereits. Von meiner neuen Umgebung berichte ich in Kürze. Es gibt viele Neuigkeiten. So far, see ya later!